Praxis für Ergotherapie  Daniela Barth

 

 

        

Therapiehunde Luna & Nala

Seit Mai 2011 werde ich von "Therapiehund" Luna mit 4 Pfoten in der therapeutischen Arbeit unterstützt.

 



 

 

Seit Ende Mai 2017 ist Nala als "Therapiehund-Azubi" mit im Einsatz und verstärkt das Team.

Nala hat den Wesenstest (DRC) am 11.11.2018 bestanden.

 

 

 

 

 


Die Wahl des passenden Therapiehundes

Nach langer Suche und Abwägung der verschiedenen Rassen, habe ich mich für einen Golden Retriever als Therapiehund entschieden.

Der Golden Retriever hat ein ausgeglichenes Temperament; er ist nicht hektisch oder nervös, aber auch nicht zu ruhig, sondern er ist lebhaft und fröhlich und passt sich allen Alltagssituationen mit viel Gelassenheit und Unerschrockenheit an. Er geht mit Begeisterung auf viele "Beschäftigungen" ein und ist sehr bewegungsfreudig. Der Golden Retriever besticht durch seinen ausgeprägten Willen zum Gehorsam ("will to please") und seine Leichtführigkeit. Er ist sehr anhänglich und liebt es, an allen Aktivitäten seines "Menschenrudels" teilzuhaben. Je stärker er in das Familienleben integriert wird, um so mehr schließt er sich "seinen" Menschen an und ordnet sich gern ein und unter.

 

 

 

 

Nala


 

Warum ein Therapiehund?

Der Hund begegnet dem Gegenübervöllig wertneutral. Er fragt nicht nach Aussehen, Intelligenz, Fähigkeiten. Er bewertet nicht. Er nimmt den Menschen so wie er ist.

Besonders Patienten mit Kommunikationsschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten reagieren auf die Arbeit mit dem Hund sehr positiv. Es gelingt dem Ergotherapeuten vielfach einfacher über seinen 4 -beinigen Kollegen Kontakt zum Patienten aufzubauen bzw. diesen aus seiner Isolation zu locken.

Es ist inzwischen bewiesen, dass allein die Anwesenheit eines Hundes beruhigende Eigenschaften hat. Streicheln, Kuscheln oder Fellpflege sind für den „Co-Therapeuten Hund“ Verwöhneinheiten.

 

 

Ein Therapiehund stellt Ansprüche!

Ein Therapiehund wird regelmäßig entwurmt und geimpft. Es ist wichtig,dass er seine Pausen bekommt. Das bedeutet nicht, dass er nicht bei der Therapie anwesend sein darf, sondern er kann sich ungestört auf seinen Platz zurückziehen. Der Hund benötigt engen Kontakt zu seinem Menschen. Er benötigt eine konsequente und liebevolle Führung und muss super gut gehorchen.

Die Ausbildung eines künftigen Therapiehundes beginnt früh. Er muss sich an alle möglichen unbekannten Situationen, Laute und Gerüche gewöhnen, um im Einsatz keine Angst zu haben. Darum nimmt bereits ein Welpe an den Therapieeinheiten teil, auch wenn für ihn die Zeit nur mit spielen, fressen und schlafen ausgefüllt ist. So lernt er früh menschliche Gerüche, ungewohnte Bewegungsmuster, Rollstühle und Behinderungen kennen und kann diese Eindrücke in sein Bild der Umwelt integrieren.

 

    

Luna

 

 

Tiergestützte Therapie mit Hunden

 

Tiergestützte  Ergotherapie dient der Förderung der Lebensqualität eines jeden Menschen. Mit  dem Therapiebegleithund können Gefühle der Akzeptanz, Geborgenheit, des  Zuhörens, der Freude, des Körperkontaktes, der sensomotorisch- und geistigen  Fähigkeiten und Eigenaktivitäten des Menschen gefördert werden.  

Der Hund ist als therapeutisches Medium besonders geeignet, da Hunde ähnliche soziale Strukturen und Bedürfnisse wie wir Menschen haben. Sie sind einfühlsam, anpassungsfähig und suchen Kontakt, können durch Mimik und Körpersprache kommunizieren, genießen gemeinsame Aktivitäten und fordern zur Kontaktaufnahme auf. Hunde fördern die Persönlichkeitsentwicklung und die soziale Integration.

Wo können Therapiebegleithunde eingesetzt werden?

 

Als CO–Therapeut wird er eingesetzt in psychiatrischen / psychotherapeutischen Kliniken, in der Logopädie, Physiotherapie, von Pädagogen in Schulen und in der Ergotherapie. Der Hund ist u.a. ein:  

  • Motivationstrainer
  • Spannungslöser
  • Brückenbauer
  • Eisbrecher

 

Luna


Nala


http://www.yellowmoonlight.de